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Stundenzettel Vorlage 2026 kostenlos - Arbeitszeit als PDF erfassen

Erstellen Sie einen monatlichen Stundenzettel mit Beginn, Ende, Pausen, Nettoarbeitszeit und Unterschriftsfeldern direkt im Browser. Die Vorlage eignet sich fuer kleine Teams, Minijobs und interne Arbeitszeitnachweise; die Eingaben bleiben lokal.

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ARBEITSZEITNACHWEIS

Monatliche Arbeitszeitdokumentation nach § 17 MiLoG & BAG-Beschluss

Monat / Jahr: Mai 2026
Mitarbeiter: Max Mustermann
Personalnummer: PN-1042
Soll-Stunden: 160 Std.
Datum Wochentag Beginn Ende Pause Netto-Std. Abwesenheit / Status / Kommentar
Gesetzlicher Nachweis über die geleistete Monatsarbeitszeit.
Tatsächliche Arbeitszeit: 0:00 Std.
Arbeitshilfe für Arbeitszeitnachweise. Prüfen Sie Pausen, Aufbewahrung und Sonderregeln im Einzelfall.

Stundenzettel 2026: Arbeitszeit, Pausen und Nachweise richtig dokumentieren

Überblick für Arbeitgeber, Freelancer-Projekte, Minijobs und kleine Teams in Deutschland.

Ein Stundenzettel ist keine bloße Formalität. Er dokumentiert, wann gearbeitet wurde, welche Pausen abgezogen wurden und welche Nettoarbeitszeit in einem Zeitraum anfällt. Für kleine Betriebe ist eine einfache Vorlage oft ausreichend, wenn sie vollständig, lesbar und regelmäßig geführt wird. Diese Browser-Vorlage hilft beim Erstellen eines monatlichen Nachweises; sie ersetzt aber kein betriebliches Zeiterfassungssystem und keine arbeitsrechtliche Prüfung für Sonderfälle.

1. Wer muss Arbeitszeit erfassen?

Das BMAS verweist auf den BAG-Beschluss vom 13. September 2022: Arbeitgeber sind verpflichtet, ein System einzuführen, mit dem die geleistete Arbeitszeit erfasst werden kann. Daneben enthält § 16 ArbZG eine ausdrückliche Pflicht, Arbeitszeit über acht Stunden werktäglich aufzuzeichnen und diese Nachweise mindestens zwei Jahre aufzubewahren. Für Minijobs und bestimmte Branchen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz gilt § 17 MiLoG: Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit sind spätestens bis zum Ablauf des siebten folgenden Kalendertages aufzuzeichnen und ebenfalls mindestens zwei Jahre aufzubewahren.

2. Welche Pausen und Höchstarbeitszeiten sind wichtig?

§ 3 ArbZG begrenzt die werktägliche Arbeitszeit grundsätzlich auf acht Stunden. Eine Verlängerung auf bis zu zehn Stunden ist möglich, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen im Durchschnitt wieder acht Stunden werktäglich eingehalten werden. § 4 ArbZG regelt die Ruhepausen: Bei mehr als sechs bis zu neun Stunden Arbeitszeit sind mindestens 30 Minuten Pause vorgesehen, bei mehr als neun Stunden mindestens 45 Minuten. Pausen können in Abschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten geteilt werden; länger als sechs Stunden am Stück soll nicht ohne Pause gearbeitet werden.

3. Welche Angaben sollte ein Stundenzettel enthalten?

Für einen nachvollziehbaren Monatsnachweis sind Mitarbeitername, Personalnummer oder Kostenstelle, Monat, Datum, Arbeitsbeginn, Arbeitsende, Pausen, Nettoarbeitszeit, Abwesenheitsvermerk und Unterschriftsfelder sinnvoll. Bei MiLoG-Fällen zählen vor allem Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit. Pausen sollten getrennt erfasst werden, weil sonst unklar bleibt, ob die Nettoarbeitszeit korrekt berechnet wurde. Für interne Projekte helfen zusätzliche Hinweise wie Projektname, Einsatzort oder Tätigkeit.

4. Wie gehen Sie mit Urlaub, Krankheit und Feiertagen um?

Krankheit, Urlaub und Feiertage sind keine normal geleisteten Arbeitsstunden, sollten aber im Monatsbild erkennbar bleiben. Praktisch sind kurze Statusvermerke wie K für Krankheit, U für Urlaub oder F für Feiertag. Ob Sollstunden, Entgeltfortzahlung oder Zeitkonten angepasst werden, hängt vom Arbeitsvertrag, Tarifvertrag, internen Regeln und der Abrechnung ab. Der Stundenzettel sollte deshalb nicht nur Summen zeigen, sondern auch erklären, warum an einzelnen Tagen keine Arbeitszeit eingetragen wurde.

5. Papier, Excel oder Online-Vorlage?

Das Gesetz schreibt für einfache Nachweise nicht für jeden Betrieb dasselbe Medium vor. Papier, Tabellenkalkulation oder ein digitales System können geeignet sein, wenn sie vollständig, geordnet, lesbar und im Prüfungsfall verfügbar sind. Eine Online-Vorlage ist vor allem hilfreich, um Eingaben einheitlich zu strukturieren und Summen lesbar zu drucken. Für größere Teams, Schichtbetriebe, mobile Arbeit oder komplexe Zuschläge ist ein echtes Zeiterfassungssystem meist besser geeignet.

6. Häufige Fehler bei Arbeitszeitnachweisen

Häufig fehlen Pausen, Endzeiten oder Korrekturvermerke. Ebenfalls riskant sind pauschale Einträge wie „8 Stunden“ ohne Beginn und Ende, nachträgliche Monatsrekonstruktionen oder unlesbare Unterschriften. Bei Minijobs und prüfungsnahen Branchen ist die Sieben-Tage-Frist aus § 17 MiLoG besonders wichtig. Stimmen Sie außerdem ab, wer Korrekturen freigibt und wo die Nachweise archiviert werden.

Quellenbasis: BMAS-Informationen zur Arbeitszeit und Arbeitszeiterfassung, § 3, § 4 und § 16 ArbZG sowie § 17 MiLoG.